Bereits 13 Gedichte geschrieben
Lesebrille, Rückenschmerzen, aber immer noch die Erste auf dem Gipfel: Sag uns, wer 50 wird. Wir reimen mit Augenzwinkern.
Ein paar kurze Fragen zur Person und zum Fest. Alles optional.
Der Lieblingsspruch, die Wanderung auf den Säntis, das Velo, das nie abgeschlossen wird: Solche Kleinigkeiten machen ein Gedicht persönlich.
Dein persönliches Gedicht, gratis und sofort.
Du musst nicht alles ausfüllen. Aber jeder Name, jede Anekdote und jeder Übername macht das Gedicht mehr zu eurem.
Der 50. wird selten still gefeiert. Oft gibt es ein Fest im Gemeindesaal, eine Jahrgängerreise oder einen Abend in der Lieblingsbeiz. Und fast immer steht irgendwann jemand auf und sagt ein paar Worte. Ein Gedicht mit Humor ist dafür wie gemacht, denn Fünfzigjährige lachen am liebsten über sich selbst.
Welche Themen sind dankbar? Die Lesebrille, die immer auf dem Kopf liegt. Der erste Zmittagsschlaf, der plötzlich keine Schande mehr ist. Das neue E-Bike, mit dem man die Jungen am Berg überholt. Kinder, die ausgezogen sind oder demnächst gehen. Und dazu, im letzten Vers, ehrlicher Respekt für das, was diese Person in fünfzig Jahren geschafft hat.
Wichtig ist das Publikum. Im Jahrgängerkreis versteht jeder die Anspielungen auf die gemeinsame Schulzeit, die Kanti oder die Lehre im selben Dorf. Sitzen dagegen Arbeitskolleginnen, Nachbarn und die Schwiegerfamilie am Tisch, braucht es Pointen, die ohne Vorwissen funktionieren. Schreib deshalb ins Formular, wer bei der Feier dabei ist.
Trag im Formular ein, was die Person ausmacht, und wähle, wie frech es werden darf. Das Gedicht ist gratis, ohne Werbung und nach etwa fünf Minuten fertig. Du darfst es vortragen, auf die Einladung drucken oder im Jahrgängerheft veröffentlichen.
Gedichte für jeden Anlass
Für den 80. meiner Mutter im Altersheim. Ich habe das Gedicht gross ausgedruckt, sie hat es danach selbst noch einmal vorgelesen.
Am Pensionierungsapéro meines Chefs vorgetragen. Die Anspielung auf seinen Kaffeeautomaten hat den ganzen Saal zum Lachen gebracht.
Als Gotte wollte ich zur Taufe etwas Eigenes sagen und nicht den Spruch aus dem Kärtli. Genau das habe ich bekommen.
Das Trauergedicht für meinen Grossvater war schlicht und ruhig. Wir haben es in die Leidzirkulare gedruckt.
Gratis und ohne Werbebanner, ich habe den Haken gesucht und keinen gefunden.
Zum Schulanfang unserer Tochter. Kurze Zeilen, die sie mit ihrem Theek auf dem Rücken stolz aufgesagt hat.
Drei Fassungen fürs Grosi geschrieben und die mit dem Zopf am Sonntag genommen. Kostet ja nichts.
Am Hochzeitsfest nach dem Zivilstandsamt vorgelesen. Es war kurz genug, dass alle zugehört haben.
Klingt nicht nach Reimlexikon, sondern nach einem Text, den jemand für uns geschrieben hat.