Bereits 13 Gedichte geschrieben
Dreissig Jahre im Betrieb, der letzte Arbeitstag, und dann? Sag uns, wer in Pension geht, wir schreiben ein Gedicht fürs Anstossen.
Ein paar kurze Fragen zur Person und zum Fest. Alles optional.
Der Lieblingsspruch, die Wanderung auf den Säntis, das Velo, das nie abgeschlossen wird: Solche Kleinigkeiten machen ein Gedicht persönlich.
Dein persönliches Gedicht, gratis und sofort.
Du musst nicht alles ausfüllen. Aber jeder Name, jede Anekdote und jeder Übername macht das Gedicht mehr zu eurem.
Ja, und oft ist es der Teil, über den nachher noch geredet wird. Am Apéro im Sitzungszimmer oder in der Werkstatt steht meist jemand aus dem Team auf, sagt ein paar Worte und überreicht ein Geschenk. Ein kurzes Gedicht nimmt dieser Rede die Steifheit. Es darf über die Kaffeemaschine lachen, über das Znüni um Punkt neun und über die Ordner, die der Jubilar niemandem anvertraut hat.
In vielen Schweizer Betrieben gehört der Apéro zum letzten Arbeitstag einfach dazu: Weisswein, Salzstängeli, ein Blumenstrauss und ein Couvert mit einem Beitrag vom ganzen Team. Wer dort ein Gedicht vorträgt, hat die Aufmerksamkeit für einen Moment ganz bei sich. Nutz ihn für Dinge, die nur die Leute im Raum verstehen, und halte den Ton so, dass auch die Familie des Jubilars mitlachen kann.
Gute Pensionierungsgedichte haben zwei Hälften. Die erste schaut zurück: Eintrittsjahr, Abteilungen, Umbauten, Chefs, die kamen und gingen. Die zweite schaut nach vorne: Wanderungen, das Wohnmobil, die Enkel, der Garten, endlich Zeit für den Jahrgängerverein. Im Formular kannst du beides eintragen.
Wenn mehrere Kolleginnen und Kollegen mitschreiben, sammle vorher ein paar Anekdoten per Mail. Das Gedicht ist in rund fünf Minuten fertig, gratis und ohne Werbung. Du darfst es vortragen, auf die Abschiedskarte drucken oder in der Firmenzeitung veröffentlichen.
Gedichte für jeden Anlass
Für den 80. meiner Mutter im Altersheim. Ich habe das Gedicht gross ausgedruckt, sie hat es danach selbst noch einmal vorgelesen.
Am Pensionierungsapéro meines Chefs vorgetragen. Die Anspielung auf seinen Kaffeeautomaten hat den ganzen Saal zum Lachen gebracht.
Als Gotte wollte ich zur Taufe etwas Eigenes sagen und nicht den Spruch aus dem Kärtli. Genau das habe ich bekommen.
Das Trauergedicht für meinen Grossvater war schlicht und ruhig. Wir haben es in die Leidzirkulare gedruckt.
Gratis und ohne Werbebanner, ich habe den Haken gesucht und keinen gefunden.
Zum Schulanfang unserer Tochter. Kurze Zeilen, die sie mit ihrem Theek auf dem Rücken stolz aufgesagt hat.
Drei Fassungen fürs Grosi geschrieben und die mit dem Zopf am Sonntag genommen. Kostet ja nichts.
Am Hochzeitsfest nach dem Zivilstandsamt vorgelesen. Es war kurz genug, dass alle zugehört haben.
Klingt nicht nach Reimlexikon, sondern nach einem Text, den jemand für uns geschrieben hat.